Aktuelles
Aktion Rund ums Rad
im Caritas-Zentrum in Mülheim
Am 31.03.2010 fand in den Räumlichkeiten der Caritas Mülheim der Aktionstag Rund ums Rad
statt. Eine kostenlose Fahrradreparatur wurde an diesem Tag angeboten, die sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche aus finanziell schwach gestellten Familien richtete.
Die gep-Essen war dort mit fünf Mitarbeitern, unter der Leitung von Norbert Müller (Metallwerkstatt), vertreten. Die gep präsentierte sich vor Ort mit einem Infostand. An drei Stationen wurden die mitgebrachten Fahrräder von unseren hochmotivierten Mitarbeitern fachmännisch gewartet, geprüft und instand gesetzt. Die für die Reparatur benötigten Ersatzteile wurden von der Caritas Mülheim und der gep zur Verfügung gestellt. Gebraucht- und Neuteile wurden verbaut, fehlende Teile bei einem Mülheimer Fahrradhändler besorgt.
Es wurden Schutzbleche, Bremsklötze, Fahrradschläuche, Gliederketten und Gangschaltungen ersetzt oder repariert. Den Eigentümern der Fahrräder blieben somit die bei einem Fachhändler anfallenden Reparaturkosten erspart. Langeweile kam an diesem Tag nicht auf, denn unsere Mitarbeiter waren wegen der starken Nachfrage bis 17.00 Uhr im Dauereinsatz.
Von der Caritas Mülheim und der gep-essen wurden Fahrräder gespendet, die kostenlos an Familien übergeben wurden. So gab es Freude bei den Empfängern, die sich ein neues Fahrrad nicht hätten leisten können. Alle Anwesenden wurden durch die Caritas-Mitarbeiter mit reichlich Speisen und Getränken versorgt.
Nette Gespräche der Beteiligten rundeten diesen gelungenen Aktionstag ab. Besonders der engagierte Einsatz unserer Teilnehmer und die positive Resonanz bei den Besuchern wurden von den zuständigen Personen des Caritas-Sozialdienstes gelobt. In der Planung ist deshalb, einen solchen Aktionstag jährlich ein- bis zweimal stattfinden zu lassen.
D.K.
Das Projekt „20 Jahre Mauerfall“
Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, die im Oktober begonnen haben, erinnert die Evangelische Kirche in Essen an den Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren. Auf dem Programm stehen unter anderem die Veröffentlichung einer Dokumentation, mehrere Vorträge, zwei Gottesdienste und eine Ausstellung.
Die Veranstaltungen werden zum Teil in Kooperation mit dem Paul-Gerlach-Bildungswerk der Arbeiterwohlfahrt in Essen durchgeführt. Als Referenten sind unter anderem der ehemalige Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reinhard Höppner, der letzte Ministerpräsident der ehemaligen DDR, Lothar de Maizière und der langjährige Leiter des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, Prof. Dr. Christoph Kießmann, geladen.
Die gep-Essen sollte dieses Großprojekt durch die Entwicklung von Flyern und Plakaten unterstützen. An dem Erstgespräch, das am 01. Oktober 2009 in den Räumlichkeiten der gep-Essen stattfand, nahmen neben Frau Kocabiyik vom Evangelischen Bildungswerk und Herrn Platzek vom AWO-Bildungswerk unter anderem auch Herr Schäfer als Betriebsleiter der gep-Essen und Herr Dreher von der Öffentlichkeitsarbeit bei der gep-Essen teil. Herr Dreher sollte als Teamleiter Print-Design federführend die Projektleitung übernehmen.
Da im Erstgespräch bereits sehr konkrete Vorgaben seitens der Auftraggeber für die Gestaltung von Flyer und Plakat gemacht worden waren, konnte die gestalterische Umsetzung recht schnell beginnen. In enger Abstimmung mit dem Kunden wurden Text- und Bildbausteine zu einem ansprechenden „Gesamtkunstwerk“ zusammengefügt, der gesamte Gestaltungsprozess erstreckte sich über einen Zeitraum von nur zwei Wochen. Letztendlich konnten dem Kunden fristgerecht fertige Druckvorlagen für Flyer und Plakat zur Verfügung gestellt werden.
Der Kunde zeigte sich mit dem Ergebnis in höchstem Maße zufrieden und brachte in mehreren persönlichen Gesprächen seinen herzlichsten Dank für die Arbeit, die in der Abteilung Printdesign geleistet worden war, zum Ausdruck. Vonseiten der gep bleibt festzuhalten, dass die Kommunikation mit dem Kunden reibungslos verlaufen ist.
Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt lag sicher in dem relativ engen (und festgezurrten) Zeitrahmen, denn Flyer und Plakat mussten schließlich deutlich vor Beginn der ersten zum Mauerfall stattfindenden Veranstaltung fertig gestellt sein. Diese Herauforderung hat die gep-Essen mit Bravour gemeistert, und es ist sicher nicht auszuschließen, dass die Evangelische Kirche zur Realisierung weiterer Projekte an uns herantritt.
A. L.
Das Projekt Fahrradanhänger
Die Initiative zu diesem Projekt ging vom Kunden, konkret von Herrn Kortenbruck vom Waldkindergarten in Essen, aus. Der Waldkindergarten ist – laut Homepage – ein „Kindergarten ohne Türen und Wände“.
Den Initiatoren des Waldkindergartens geht es im Wesentlichen darum, „die nachhaltigen Folgen der heutigen Konsum- und Mediengesellschaft auf die Entwicklung von Kindern auszugleichen.“ Das Konzept des Waldkindergartens ist dem ganzheitlichen Erziehungs- und Bildungsauftrag, d.h. dem Lernen und Erfahren mit allen Sinnen, des Grugaparks Essen verpflichtet.
Die Kinder nutzen zum Spielen in erster Linie natürliche Materialien wie Stöcke, Steine, Blätter oder Federn.
Der Waldkindergarten, der in der Essener Gruga ja ein Park und dadurch kein gewachsener, sondern ein gestalteter Lebensraum ist, bietet den Kindern vielfältige Bewegungs- und Spielmöglichkeiten, die sie im Wald nicht finden. So kommen sie hier mit vielen verschiedenen Tieren in Kontakt, die im Park ihr Zuhause haben.
Die Förderung der Kinder greift ganz wesentlich auf die natürlichen Erfahrungen zurück, die sie in der Natur machen.
So erleben sie Natur unmittelbar und nicht aus zweiter Hand. Dadurch, dass alle fünf Sinne der Kinder – Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen – in der Vielfalt der natürlichen Umgebung angesprochen werden, wird die Intelligenz der Kinder auf breiter Basis gefördert. Die gep Essen erhielt nun vom Waldkindergarten den Auftrag, einen Fahrradanhänger so umzubauen, dass er vor allem von (kleinen) Kindern von Hand gezogen werden kann. Dazu sollte an den Fahrradanhänger ein verstellbarer Ziehgriff montiert werden, der keine scharfen Ecken und Kanten haben durfte. Die Arbeit der Projektgruppe bestand zunächst in der Berechnung und Beschaffung des benötigten Materials. Die Umbauarbeiten gingen sehr zügig voran, sie konnten im Wesentlichen innerhalb von zwei Wochen beendet werden. Der Kunde zeigte sich beim Abschlussgespräch mit dem Projektverlauf sowie dem Projektergebnis rundum zufrieden und dankte der gep für ihre hervorragende Arbeit.
A.L.
Eine rundum gelungene Sache: Das Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Bredeney am 20.09.2009
Der Kontakt zwischen der gep-Essen und der Evangelischen Kirchengemeinde in Essen-Bredeney besteht schon seit längerer Zeit. Es wurden schon eine Reihe von gemeinsamen Projekten realisiert, unter anderem die Konstruktion eines Schaukastens für die Gemeinde.
Die Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen hatte immer reibungslos funktioniert, und die Kirchengemeinde scheint sich bei den Vorbereitungen für das am 20. September 2009 stattfindende Gemeindefest an die ausgezeichnete Kooperation mit der gep erinnert zu haben, denn sie lud uns zu diesem Gemeindefest ein und gab der gep damit die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.
So machten sich Frau Körner und Herr Ley als Vertreter der gep-Essen an diesem Sonntag bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Bredeney.
Das Team Öffentlichkeit hatte zu diesem Anlass extra einen neuen Flyer entworfen, der die gep in ihren vielfältigen Tätigkeiten vorstellte. Erklärtes Ziel war es schließlich, neue Projekte für unser Haus zu akquirieren.
Bei diesem Vorhaben war uns der Leiter der Kontaktstelle Ehrenamt, Herr Hirsch, behilflich.
Durch seine zahlreichen Kontakte innerhalb und außerhalb der Gemeinde bahnte er viele interessante Gespräche an, zum Beispiel mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden oder kirchlichen Organisationen.
Unsere Gesprächspartner zeigten sich fast durchweg beigeistert von der Arbeit der gep-Essen und einige Besucher stellten bereits konkrete Überlegungen zur Kooperation mit unserem Haus an. Das Ziel, die Arbeit der gep in Essen bekannter zu machen, ist – so lässt sich zusammenfassend feststellen – mit Sicherheit erreicht worden.
Die recht intensiven Gespräche haben gezeigt, dass von verschiedenen Seiten echtes Interesse an der Arbeit der gep besteht. Die Kirchengemeinde in Bredeney ihrerseits zeigte sich mit dem Gemeindefest rundum zufrieden – und zu seinem Gelingen hatte schließlich auch die gep ihren Beitrag geleistet.
Herr Hirsch stellte weitere gemeinsame Projekte in Aussicht. In einer E-Mail an die Betriebsleitung der gep, Herrn Schäfer, dankte er den beiden gep-Mitarbeitern für ihr Kommen und verwies auf die positive Resonanz, die die gep bei den Kirchenfestbesuchern hinterlassen hat.
Es sei vielen Menschen nicht klar gewesen, welch wichtige und sinnvolle Arbeit in unserem Haus geleistet würde. In diesem Sinne war das Gemeindefest in Bredeney ein voller Erfolg – für die Kirchengemeinde wie für die gep-Essen.
A.L.
Ein sozialpädagogisches Konzept zur Betreuung suchtgefährdeter oder suchterkrankter Jugendlicher: Das Projekt „Step-Out“
An einem schönen Mittwochnachmittag im Oktober fahre ich mit Herrn Wildenhues zu meinem ersten Besuch bei Step Out. Umgeben von Feldern und Wiesen, abseits der lauten Straße, liegt das aus roten Ziegelsteinen erbaute Haus in Essen-Kray, das Jugendlichen, die von einer Suchterkrankung bedroht oder schon betroffen sind, eine neue Perspektive geben soll.
Herr Wildenhues leitet das Projekt „Fahrradschuppen“ bei der gep-Essen. Einmal in der Woche fährt er zu Step-Out, um zusammen mit den Jugendlichen einen Fahrradunterstand zu bauen. Er selbst sieht sich als Anleiter und Motivator für die Jugendlichen, die mit seiner Hilfe etwas Eigenes auf die Beine stellen sollen.
Als wir bei Step Out eintreffen, werden wir von den Jugendlichen, die am Projekt „Fahrradschuppen“ teilnehmen, bereits erwartet. Mit Hacke und Spaten ausgerüstet, brennen sie auf ihren Einsatz.
Und ein Anfang ist bereits gemacht, erste Aushebungen haben bereits stattgefunden. Das ganze Projekt läuft strikt nach (Bau-)Plan ab, den Herr Wildenhues von der gep-Essen vorab erstellt hatte.
Die Jugendlichen sind eifrig bei der Sache, auch wenn, wie mir Herr Wenning, der Leiter der Einrichtung, erklärte, die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe einer gewissen Fluktuation unterliegt.
Das Projekt „Fahrradschuppen“, das übrigens ausschließlich über Spenden finanziert wird, ist im Grunde genommen das zweite Projekt, das Step Out zusammen mit der gep-Essen verwirklicht. Angefangen hatte alles mit der Beschaffung und dem Umbau von Fahrrädern, den die Jugendlichen unter Anleitung von Herrn Müller, Leiter der Metallwerkstatt der gep-Essen, durchgeführt haben; dieses Projekt ist aber inzwischen abgeschlossen.
Herr Wenning zeigte sich von der Zusammenarbeit mit der gep-Essen äußerst angetan und hob den bis hierher reibungslosen Ablauf des Projektes hervor.
Wie mir Herr Wenning berichtete, hatte er über einen guten Bekannten von der Arbeit der gep-Essen erfahren und sich dann direkt an unser Haus gewandt.
Das vorrangige Ziel, das mit dem Projekt verfolgt wird, sieht Herr Wenning in dem praktischen, sinnvollen Tun der Jugendlichen. Sie erlebten, dass eine regelmäßige, sinnvolle Beschäftigung zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen kann, das die Jugendlichen selbst erzielt hätten.
Herr Wildenhues von der gep-Essen, der als gelernter Architekt alle notwendigen vorbereitenden Maßnahmen getroffen hatte, geht das Projekt mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl an. Anders, so sagt er, wird man die Jugendlichen nicht zur Mitarbeit in dem Projekt gewinnen können, schließlich haben die meisten von ihnen eine schwierige Kindheit hinter sich.
Und einen langen Atem wird man hier zweifelsohne brauchen, schließlich soll nach Fertigstellung des Fahrradschuppens noch das Gelände, auf dem sich Step Out befindet, verschönert werden. Doch das ist Zukunftsmusik.
Als stiller Beobachter des Geschehens gewinne ich den Eindruck, dass hier konzentriert gearbeitet wird. Auch wenn das Projekt Fahrradschuppen noch ganz am Anfang seiner Verwirklichung steht, so bin ich mir sicher, dass es erfolgreich abgeschlossen werden wird – und das trotz aller Verzögerungen, die sich naturgemäß aus dem (strikt durchorganisierten) Tagesablauf der Jugendlichen einerseits und den Verpflichtungen der in vielen unterschiedlichen Projekten tätigen Mitarbeiter der gep-Essen andererseits ergeben können.
A. L.
„An dieser Börse gibt es nur Gewinner“ – die Ehrenamtsmesse Ruhrdax am 30. September 2009 in Oberhausen
Am 30. September war es wieder soweit: Bereits zum vierten Mal ging die Ehrenamtsmesse Ruhrdax an den Start – und wie in den letzten Jahren war auch die gep-Essen wieder mit von der Partie.
Veranstaltungsort diesmal: das Technologiezentrum in Oberhausen (TZU). Unter dem Motto Wirtschaft trifft Ehrenamt verhandeln Anbieter und Nachfrager ehrenamtlicher Dienstleistungen miteinander – heraus kommen im Idealfall so genannte Matches, Vereinbarungen, die in schriftlicher Form festgehalten und für alle Besucher sichtbar im Veranstaltungsraum veröffentlicht werden.
Man kann sich die Atmosphäre auf der Ruhrdax wie auf einer echten Börse vorstellen – es herrscht ein dichtes Gedränge, reger Betrieb und eine beträchtliche Lautstärke.
Der Reiz der Veranstaltung liegt darin, dass es auf der Ruhrdax ausschließlich um ehrenamtliche Dienstleistungen geht – Geld spielt an diesem Nachmittag absolut keine Rolle.
Die gesamte Veranstaltung ist auf zwei Stunden begrenzt, sodass es schon die Verpflichtung gibt, in dieser Zeit zum „Geschäftsabschluss“ zu kommen.
Für die gep-Essen nahmen in diesem Jahr Herr Schäfer von der Betriebsleitung sowie Herr Jung und Herr Löffler an der Ruhrdax teil; Unterstützung erhielten sie durch Herrn Ley, Herrn Kroll und Herrn Glaß von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.
Ziel war es in erster Linie, die Arbeit der gep-Essen einem breiteren Publikum bekannt zu machen und neue Projekte für unser Haus zu akquirieren. Gelegenheit dazu bot sich reichlich, denn die Ehrenamtsmesse war sehr gut besucht: Vertreter von 70 verschiedenen Unternehmen standen 67 gemeinnützigen Organisationen gegenüber, wobei Anbieter (mit gelben Namensschildern) von Nachfragern (mit blauen Namensschildern) ehrenamtlicher Dienstleistungen leicht zu unterscheiden waren.
Es entwickelten sich eine ganze Reihe interessanter Gespräche, an deren Ende für die gep 13 Arrangements standen: vom Entwurf eines Logos über die Erstellung einer Website bis hin zur Planung einer behindertengerechten Rampe – ein durchaus zufrieden stellendes Ergebnis.
Auch für die Veranstalter war die Ruhrdax ein voller Erfolg: wie Tom Hegermann, WDR-Moderator und Veranstaltungsleiter, am Ende der Veranstaltung bekannt gab, konnten insgesamt 129 Projekte mit einem geschätzten Gegenwert von 140.500 Euro initiiert werden – was exakt dem Ergebnis des Vorjahres entspricht.
Als Teilnehmer der Veranstaltung nehme ich viele interessante Eindrücke und Gespräche mit nach Hause und bin mir sicher, dass sich die gep-Essen auch im nächsten Jahr – der fünften Auflage der Ruhrdax – wieder von ihrer besten Seite präsentieren wird.
A.L.
Die Hauszeitung für das Seniorenzentrum St.-Martin in Essen-Rüttenscheid
Der Erstkontakt zwischen dem Seniorenzentrum St.-Martin und der gep-Essen war auf der diesjährigen Ruhrdax in Oberhausen zustande gekommen. Vertreter des Seniorenzentrums traten mit der Bitte an die gep-Essen heran, die neu gegründete Hauszeitung durch die Konzipierung eines ansprechenden Layouts zu bereichern. Beim Erstgespräch, das am 8. Oktober in den Räumlichkeiten der gep-Essen stattfand, wurde deutlich, dass bereits sehr konkrete Vorstellungen von Aufbau und Layout der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift vorhanden waren, was die Umsetzung für die Mitarbeiter der gep-Essen erheblich erleichterte.
Herr Dreher war als Projektleiter im Wesentlichen für die Projektumsetzung verantwortlich. Er kümmerte sich darum, dass die Bilder und Inhalte, die der gep-Essen vom Seniorenzentrum zur Verfügung gestellt wurden, in der Hauszeitung ansprechend und adressatengerecht präsentiert wurden. Die Heimbewohner sollten die neue Hauszeitung schließlich ohne größere Schwierigkeiten lesen können, weshalb eine angemessene Schriftgröße zu wählen war. Die neue Hauszeitung zeichnet sich durch eine klare Struktur aus, die bereits im Inhaltsverzeichnis deutlich wird.
Der besondere Clou dieser Zeitung: Die Bewohner dürfen an ihrer Gestaltung mitwirken. So fließen nicht nur interessante Geschichten der Heimbewohner in die Zeitschrift ein, auch ihren Namen sollen die Bewohner bis zur nächsten Ausgabe bestimmen. Das Redaktionsteam der gep-Essen hat dazu eine Liste mit Vorschlägen erarbeitet, die den Bewohnern von der Heimleitung nun zur Abstimmung vorgelegt wird. Wenn im Februar nächsten Jahres die neue Ausgabe der Seniorenzeitung erscheint, soll ihr neuer Name feststehen. Inhaltlich orientiert sich die Zeitschrift ganz am Leben der Heimbewohner: Neue Mitbewohner stellen sich ebenso vor wie neue Mitarbeiter; Geburtstage werden bekannt gegeben; Bewohner erzählen aus ihrem Leben; Rätsel und Witze kommen nicht zu kurz und zu guter Letzt dürfen die obligatorischen Termine nicht fehlen. Die Seniorenzeitung ist eine rundum gelungene „Komposition“ – das meint nicht nur das Projektteam der gep-Essen, sondern auch die Leitung des Seniorenheims St.-Martin. Frau Tuchler als Ansprechpartnerin der gep-Essen beim Seniorenzentrum dankte dem Projektteam für seine hervorragende Arbeit und stellte interessierten gep-Mitarbeitern ein Praktikum in ihrem Hause in Aussicht.
Das Projekt „Tretroller für das Kinderland im Nordsternpark“ für den Verein „Ziegenmichel e. V.“
Die gep-Essen konstruiert für den Verein Ziegenmichel e.V. insgesamt fünfzehn behindertengerechte Tretroller für Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. An diesem Projekt sind die gep-Abteilungen Konstruktion und Metallwerkstatt in gleicher Weise beteiligt, das Projekt erstreckt sich bisher über einen Zeitraum von anderthalb Jahren.
Die Arbeit der Projektgruppe vollzog sich im Wesentlichen in drei Schritten: in der ersten Phase wurden von der Konstruktionsabteilung Konstruktionszeichnungen des Tretrollers gefertigt, in einem zweiten Schritt erfolgte die Materialbeschaffung und schließlich konnte der eigentliche Bau der Tretroller in Angriff genommen werden. Es ging zunächst darum, den Prototypen eines Tretrollers zu fertigen. Nachdem dieser Prototyp von unserem Auftraggeber für gut befunden und genehmigt worden war, konnten nach und nach weitere Tretroller produziert werden. Bis zum heutigen Tage sind fünf Tretroller komplett fertig gestellt worden, die restlichen zehn Roller stehen kurz vor der Fertigstellung. Sowohl der Kunde als auch die Projektgruppe der gep-Essen sind mit dem bisherigen Verlauf der Projektarbeit sehr zufrieden.
Zum Auftraggeber selbst: Der Ziegenmichelhof ist ein Bauernhof in Gelsenkirchen, der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten ist. Im unmittelbaren Umgang mit Tieren und Pflanzen sollen die Kinder den verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren und Pflanzen erlernen. Das Projekt, das seit nunmehr über zehn Jahren besteht, wird von pädagogischem Fachpersonal begleitet.
Vor einiger Zeit hat das Team des Ziegenmichel e. V. zusätzlich die Trägerschaft des Kinderlands im Gelsenkirchener Nordsternpark übernommen. Das Kinderland mit Wasserspielplatz, Großrutsche und Kletterpyramiden ist nur eine von vielen verschiedenen Attraktionen im Nordsternpark. Die von der gep-Essen konstruierten Tretroller sollen als umweltfreundliches Transportmittel sowohl für den Weg vom Ziegenmichelhof zum Kinderland als auch für Touren im Kinderland selbst eingesetzt werden. „Wir spannen Brücken“ – das Motto der gep ist durch die Verbindung von Ziegenmichel und Kinderland sinnbildlich in die Tat umgesetzt worden – und die gep-Essen war daran maßgeblich beteiligt.










